Natur
Westwind und Crivăț
Die Dobrudscha hat im Winter und im Spätherbst zwei Winde, die sich anders anfühlen. Der Crivăț kommt von Nordost, trocken und scharf. Der Westwind bringt oft Wolken und, an der Küste, ein nasseres Ufer. Sie sind keine Figuren.
Der Crivăț
Auf der Hochebene und am Donauufer schneidet er. Bei Măcin, bei Hârșova, auf der Steppe. Die Windräder sieht man drehen oder stehen: von der Straße. Der Lössstaub nach der Trockenheit ist seiner: Staub.
Der Westwind
Auf der Promenade schiebt er die Welle. Die Spiegelung auf dem Meer bricht. Der Kanal, geschützt, kann ruhiger bleiben: zwei Wasser.
Was wir nicht tun
Wir kündigen kein „Crivăț-Wochenende“ an. Steig nicht auf den Kamm, um ihn zu spüren. Ist eine Straße gesperrt, entscheidet das Schild.